Zugegeben, wenn man an Holzhäuser denkt, hat man Schweden, Finnland oder Kanada vor Augen. Irgendwo in der Einsamkeit an einem Schwanensee und vor dem Hintergrund tiefer Wälder, da gehört es hin! Im architektonischen Ebenmaß deutscher Neubausiedlungen nimmt es sich dagegen eine Spur exotisch aus.

Aber zuweilen stößt man drauf – das Schwedenhaus mit milchblauem oder kiruna-rotem Anstrich, mit Veranda und einem Hauch von Pippi Langstrumpf. Wer ein Holzhaus baut, macht das vielleicht aus optischen Gründen – weil es so schön aussieht. Oder weil die rustikale Ausstrahlung ganz viel Gemütlichkeit und Geborgenheit verspricht. Oder auch wegen des Preises, denn einige Holzbauweisen sind entschieden günstiger als etwa der Massivbau. Auch das Bestreben, in einem Haus mit ökologischer und nachhaltiger Bauweise zu leben, spielt oft eine Rolle.

Allerdings hat die Ökobilanz eines Hauses nicht nur mit dem Grundbaustoff zu tun. Ein Holzhaus, das mit zweifelhaften Materialien gedämmt oder auch mit Gips verputzt wird, hat gegenüber dem energetisch sinnvoll gebauten Ziegel- oder Fertighaus unterm Strich nichts mehr voraus.

Fest steht allerdings, dass Holzhäuser äußerst stabil und widerstandsfähig sind und es in dieser Hinsicht mit jedem anderen Material aufnehmen. Holz ist ein erstklassiger Dämmstoff, der Zugwind selbst bei stärkstem Sturm verlässlich vor die Tür weist. Einzig die Lärmdurchlässigkeit könnte etwas größer sein als bei anderen Häusern.

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