Beim Bauen gibt es mehr als 100 Prozent. Natürlich nicht streng mathematisch, das wäre unmöglich, aber die Usancen des Baumarktes bringen es mit sich. Manche bauwillige Familie, die auf eine 100-Prozent-Finanzierung gesetzt hatte, musste entsetzt feststellen: Da kommen ja noch Notarkosten, Maklergebühren und Grunderwerbsteuer hinzu. Und die sind nicht zu knapp. Folge: Auf die Frage des freundlichen Bankberaters der Sparkasse Düren, wie man sich die Finanzierung denn vorgestellt hätte, müssen die Bauherren in speenttäuscht abwinken.

Aus der Traum? Nein, auch das bedeutet noch nicht, dass junge Familien, die von üppigen Managergehältern einstweilen noch Welten entfernt sind, den Wunsch nach einem Eigenheim auf lange Sicht zurückstellen müssen. Denn, um es mit dem Münchner TV-Serienhelden „Monaco Franze“ zu sagen: „A bisserl was geht immer.“

So bieten immer mehr Banken Modelle an, bei denen 95 bis 100 Prozent des Objektswertes mit der gewünschten Zinsbindung von 15 oder 20 Jahren fest finanziert werden, bei einer Tilgung von beispielsweise zwei Prozent im Jahr.

Das restliche Geld, also die Kaufnebenkosten und die noch ausstehenden fünf Prozent des Objektswerts, können Kunden über einen Ratenkredit finanzieren. Das ist zwar etwas teurer, aber auch flexibler, solange Kunden nur darauf achten, dass sie sich beim Abzahlen des Ratenkredits Zeit lassen können. Ideal sind acht bis zehn Jahre zur völligen Tilgung.

Wichtig ist außerdem, beim Hauptdarlehen auf größtmögliche Flexibilität zu achten. So sollte eine Tilgungsveränderung möglich sein, damit Bauherren, nachdem der Ratenkredit abgegolten wurde, die freiwerdenden Mittel in den Schuldendienst beim Hauptdarlehen stecken können.

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