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Lassen Sie es blühen.

Welche Blumen Sie jetzt für den Frühling pflanzen sollten

Der nächste Frühling ist noch eine Weile hin. Sie sollten aber bereits jetzt die ersten Blumen einpflanzen, wenn Sie im kommenden Jahr die Blütenpracht in Ihrem Lieblingsort im Kreis Düren genießen wollen.

Vor allem Blumenzwiebeln sollten im Herbst gepflanzt werden - aber auch andere Pflanzen können Sie zu dieser Jahreszeit aussetzen. Der Monat variiert je nach Art. Eine detaillierte Übersicht von A wie Anemonen bis Z wie Zierlauch finden Sie weiter unten.

Damit ihr Garten im Frühjahr auch wirklich bunt erblüht: Nehmen Sie nur Blumenzwiebeln, die trocken, fest und glatt sind. Schimmel und Austriebe sollten die Zwiebeln ebenfalls nicht haben.

So pflanzen Sie im Herbst richtig

Auch beim Pflanzen ist eine gute Vorbereitung die halbe Miete. Entfernen Sie Unkraut aus dem Beet und lockern Sie die Erde auf. 

Achten Sie auf wasserdurchlässige, nährstoffreiche Erde (nicht düngen!). Haben Sie lehmigen, undurchlässigen Boden, legen Sie unten im Beet eine Schicht aus Kies oder Sand an. So verhindern Sie, dass sich Feuchtigkeit staut und die Zwiebeln faulen.


Jetzt geht es ans Einpflanzen 

Pflanzen Sie die Blumen bzw. Zwiebeln in der richtigen Tiefe ein. Grobe Regel: Setzen Sie die Zwiebeln etwa doppelt so tief ein, wie sie hoch sind. Die Zwiebeln sollten zueinander den Abstand ihrer doppelten Breite haben.

Der Anspruch an den Boden ist bei den meisten Blumenzwiebeln etwa gleich. Beim Pflanzzeitpunkt und -ort gibt es aber Unterschiede. Eine Übersicht, welche Blumen Sie wann und wo am besten ausbringen, finden Sie weiter unten.


Warten Sie ruhig die kälteren Tage ab

Auch wenn die Gartenarbeit beim aktuell milden Herbst-Wetter im Kreis Düren mehr Spaß macht: Warten Sie ruhig ab, bis die Temperaturen etwas sinken. Wenn Sie die Blumenzwiebeln in einem milden Herbst zu früh einsetzen, könnte der noch warme Boden die Zwiebeln zu früh austreiben lassen. Dann laufen die Blumen Gefahr, im Winter zu erfrieren. Sind die Pflanzen im nächsten Frühjahr zu früh dran, decken Sie diese mit etwas Laub oder Tannengrün ab.

Blütenpracht für Balkon und Terrasse

Nicht nur im Garten, sondern auch auf dem Balkon oder der Terasse können Sie im Frühjahr die Blüten genießen - wenn Sie diese jetzt im Herbst in Blumentöpfe oder Pflnazgefäße einpflanzen. Geeignet sind eher kleinere Pflanzen. Neben Narzissen eignen sich kleinere Tulpen und Krokusse gut.

Aber: Der Blumentopf muss frosthart sein und überschüssiges Wasser über ein Loch im Boden abfließen können. Anderfalls droht das Gefäß bei Frost Schaden zu nehmen. Eine zusätzlich Schicht aus Tonscherben unten im Topf bindet Wasser und schützt zusätzlich.

Anemone

Unter den Anemonen gibt es Knollengewächse und Staudenpflanzen. Erstgenannte bleiben eher klein und blühen im Frühjahr. Ideal also für das Blumenmeer im eigenen Garten, wenn sich der Winter endlich verzogen hat.


Pflanzzeit: von September bis Oktober. Bei späterem Einpflanzen und niedrigeren Temperaturen, sollte eine schützende Schicht, z.B. aus Laub, aufgetragen werden.

Standort: Die Anemonen sind etwas wählerisch: Sie mögen es hell, aber keine direkte Mittagssonne. Halbschatten gefällt ihnen gut, z.B. unter nicht allzu dichten Sträuchern oder Bäumen (keine Nadelbäume!). Auch beim Thema Feuchtigkeit ist die Anemone eine kleine Diva: Nicht zu feucht, aber bitte auch nicht trocken. Für all das entschädigt die Anemone ihren Gärtner aber mit einer schönen Blütenpracht.

Hyazinthen

Die Hyanzinthen sind mit ihren zahlreichen Blüten ein echter Hingucker. Aber nicht nur das: Sie duften auch sehr intensiv. Das sollten Sie beim Pflanzen mit einplanen. 

 

Pflanzzeit: Ende Oktober bis Ende November

Standort: Gerne sonnig, warm und trocken. Hyazinthen haben gerne Freiraum, also nicht zu eng pflanzen. An einem geschützten Standort fühlen sich Hyazinthen auch im Topf wohl. Setzen Sie die Hyazinthen nicht dem Frost aus. Schützen Sie die Pflanzen lieber mit einer dünnen Laub- oder Mulchschicht.

Krokus

Steckt der Krokus seine Blüten aus der Erde empor, ist der Frühling nicht mehr weit. Auch die dann teilweise frostigen Temperaturen machen ihm nicht aus. Der Trick: Bei Minusgraden bilden die sogenannten Frühblüher ihr eigenes Frostschutzmittel in den Zellen. 

 

Pflanzzeit: von September bis Oktober

Standort: Der Krokus ist sehr robust und fühlt sich fast überall im Garten wohl - vom Beet bis zum Rasen. Sonnig und trocken sollte es aber sein - Staunässe mag er nicht. Krokusse lassen sich gut in großen Gruppen auspflanzen.

Narzissen

Narzissen, oder auch Osterglocken, läuten mit ihren farbintensiven Blüten endgültig den Frühling ein. Die wilde Osterglocke ist in ganz Westeuropa beheimatet und fühlt sich nicht zuletzt im Nationalpark Eifel wohl. Und da es von dort nur ein Katzensprung zu Ihrem Lieblingsort im Kreis Düren ist, wird sich die Narzisse problemlos in Ihren Garten einfügen. 

Gründsätzlich sind die Narzissen anspruchslos und werden Sie mehrere Jahre aufs neue erfreuen. 

 

Pflanzzeit: von September bis Dezember, aber: je früher desto besser.

Standort: Narzissen sind sehr unkompliziert. Eigentlich fühlen sie sich fast überall wohl. Ein sonniger bis halbschattiger Platz und sie sind zufrieden. Auch Nässe vertragen sie besser als die meisten anderen Zwieblpflanzen.

 

 

Tulpen

Tulpen gibt es in nahezu allen Farben und inzwischen auch verschiedenen Formen der Blüttenblätter. Wer es bunt mag, kann sich also mit den Tulpen bei der Gartengestaltung ausleben. 

Ein kleiner Fact für Besserwisser: Die Tulpen waren für die erste geplatzte Spekulationsblase der Weltwirtschaft verantwortlich: Zunächst in Holland heiß begehrt und zunehmend kostbarer, brach der Markt für Tulpenzwiebeln im 17. Jahrhundert abrupt zusammen.

 

Pflanzzeit: von September bis Dezember

Standort: Die Tulpe mag es gerne sonnig. Und trocken. In guter Gesellschaft macht sie besonders viel her: Pflanzen Sie Tulpen in größeren Gruppen, von rund zehn Pflanzen.

Zierlauch (Allium)

Der Zierlauch macht mit seiner intensiven Farbe und der kugeligen Blütenform Eindruck. In modern angelegten Gärten ist er häufig der Blickfang. Aufgrund der ausladenden Blüten sollten sie eher kleinen Gruppen pflanzen, gerne auch als Farbtupfer zwischen Gräsern oder Stauden. Manche Arten des Zierlauches sind essbar - schließlich gehören Schnittlauch, Bärlauch und Knoblauch auch dazu.


Pflanzzeit: von September bis November, wenn frostfrei auch länger

Standort: Der Zierlauch liebt die Sonne und trockene Standorte. Staunässe unbedingt vermeiden.