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Sonntag, 19. April 2026
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    StartGlücksmomenteOstereier natürlich färben – 7 Tipps mit Zwiebelschalen & Co.

    Ostereier natürlich färben – 7 Tipps mit Zwiebelschalen & Co.

    Ostereier mit natürlichen Farben zu färben ist nicht nur nachhaltig, sondern macht auch unglaublich viel Spaß – und die Ergebnisse sind oft schöner als mit gekauften Färbetabletten. Das Grundprinzip ist denkbar einfach: Pflanzliche Zutaten aus der Küche oder dem Garten liefern erstaunlich kräftige Farben. Wir haben hier für euch 7 Tipps zusammengestellt, wie das ganz einfach geht.

    Zwei Dinge solltet ihr dabei von Anfang an beherzigen: Verwendet am besten weiße Eier, denn sie nehmen Naturfarben viel besser auf als Braune und lassen die Töne leuchtender wirken. Gebt zusätzlich in jedes Farbbad einen Schuss Essig – das hilft den Pigmenten, tief in die Eierschale einzudringen, und macht die Farben deutlich kräftiger und haltbarer. Mit diesen beiden kleinen Tricks holt ihr das Maximum aus jedem Naturfarbbad heraus.


    1. Zwiebelschalen für sattes Orange und Braun

    Die Schalen von gelben Zwiebeln sind der absolute Klassiker. Einfach eine große Handvoll Schalen mit Wasser aufkochen, die Eier hineingeben und 20 bis 30 Minuten köcheln lassen. Je länger die Eier im Sud bleiben, desto dunkler und kräftiger wird die Farbe – von hellem Goldorange bis zu tiefem Rostbraun. Rote Zwiebelschalen ergeben übrigens wunderschöne violette und burgunderrote Töne.

    Extratipp: Wenn die Eier schon gefärbt und abgekühlt sind, lassen sich mit einer Nadel wundervolle Muster reinkratzen.

    2. Rote Beete für leuchtendes Pink und Lila

    Rote Beete ist eine der stärksten natürlichen Farbquellen überhaupt. Gekochte oder roh geraspelte Rote Beete in Wasser auskochen, den Sud abseihen und die Eier darin ziehen lassen – am besten über Nacht im Kühlschrank für ein intensives, tiefes Magenta.

    3. Kurkuma für strahlendes Gelb

    Kurkumapulver ist ein echter Geheimtipp: Einfach zwei bis drei Teelöffel in heißes Wasser einrühren, etwas Essig dazugeben und die Eier einlegen. Das Ergebnis ist ein leuchtendes, sonniges Gelb.

    Achtung: Kurkuma färbt alles – also Handschuhe tragen und Arbeitsflächen schützen!

    4. Rotkohl für Blau und Türkis

    Wer blaue oder türkisfarbene Eier möchte, greift zu Rotkohl. Den Kohl kleinschneiden, mit Wasser aufkochen und den Sud abgießen. Je nach pH-Wert verändert sich die Farbe – mit etwas Natron im Bad wird der Ton blauer, mit Essig eher lilafarbener. So kann man mit demselben Sud experimentieren und verschiedene Nuancen erzeugen.

    5. Hibiskus für tiefes Pink und Beere-Töne

    Getrocknete Hibiskusblüten, die man im Bio- oder Teeladen bekommt, ergeben einen wunderschön tiefroten bis beerenfarbenen Sud. Einfach eine großzügige Handvoll Blüten mit etwa einem halben Liter Wasser aufkochen, zehn Minuten ziehen lassen und abseihen. Die Eier dann im abgekühlten Sud mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank einlegen. Je nach Einwirkzeit entstehen zartes Altrosa bis hin zu kräftigem Himbeerlila – ein besonders eleganter Ton, den kaum eine andere Naturfarbe so schön erzeugt. Wer den Farbton ins Bläuliche verschieben möchte, gibt eine Prise Natron in den Sud.

    6. Hibiskus und Kurkuma kombinieren – für ein natürliches Grün

    Wer grüne Ostereier ohne künstliche Farbe herstellen möchte, kann Hibiskus und Kurkuma clever kombinieren. Der Trick liegt im pH-Wert: Den Hibiskus-Sud ohne Essig zubereiten und stattdessen eine Prise Natron einrühren – dadurch kippt das typische Pink ins Bläuliche. Diesen blauen Sud dann mit dem gelben Kurkuma-Sud im Verhältnis 1:1 mischen und es entsteht ein schönes, gedecktes Grün. Je mehr Kurkuma verwendet wird, desto gelblicher und frischer wirkt der Ton; je mehr Hibiskus-Sud mit Natron, desto tiefer und moosiger wird das Grün. Da Naturfarben nie ganz vorhersehbar sind, lohnt sich ein kurzer Test mit einem Teelöffel der Mischung auf einem weißen Tuch – so sieht man den Farbton, bevor die Eier ins Bad kommen.

    7. Mit Blättern und Kräutern Muster aufdrücken

    Bevor ihr das Ei in ein Farbbad gebt, legt ein frisches Blatt – zum Beispiel Petersilie, Farn oder ein kleines Gänseblümchen – direkt auf die Eierschale. Dann das Ei fest in ein altes Stück Strumpfhose wickeln und verknoten. Das Blatt bleibt beim Färben an Ort und Stelle und hinterlässt nach dem Entfernen ein zartes, helles Muster auf dem farbigen Untergrund.

    Beitragsbild: © iStock.com / pundapanda

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