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Mittwoch, 28. September 2022
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    Die besten Tipps für Touren mit dem Wohnmobil

    In den letzten beiden Jahren ist die Anzahl von neu zugelassenen Wohnmobilen enorm gestiegen. Kein Wunder, denn im rollenden Ferienappartement ist das Reisen nicht nur spontan möglich, sondern kann auf Wunsch auch relativ kontaktarm erfolgen. Und wer bislang noch keine eigene Erfahrung mit dem Urlaub im Wohnmobil gesammelt hat, muss nicht gleich ein neues Fahrzeug kaufen. Auch das Angebot an Mietfahrzeugen ist in den letzten Jahren gewachsen. Und kombiniert mit unseren Tipps hast du alle Zutaten parat, die deinen ersten Wohnmobilurlaub zu einem abwechslungsreichen und sicheren Vergnügen machen.

    Welches Fahrzeug ist das richtige?

    Welches Wohnmobil für dich in Frage kommt, hängt nicht nur von deinen Vorlieben ab, sondern auch von deiner Führerscheinklasse. Mit einem Führerschein Klasse B kannst du ein Wohnmobil mit einem Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen fahren. In dieser Gewichtsklasse erhältst Du vor allem zwei Wohnmobiltypen: den Kastenwagen und das teilintegrierte Wohnmobil.

    Beide basieren auf einem Transporter als Basisfahrzeug, der zu unterschiedlichen Graden weiter ausgebaut ist. Während beim Kastenwagen der komplette Transporter verwendet wird, um ihn zu einem Wohnmobil auszubauen, wird beim teilintegrierten Wohnmobil das komplette Fahrerhaus des Basisfahrzeugs mit einem etwas breiteren und höheren Aufbau versehen.

    Vor- und Nachteile des Kastenwagens

    Dadurch, dass das komplette Basisfahrzeug nach außen hin erhalten bleibt, punktet der Kastenwagen in Sachen Platzverbrauch und Fahrkomfort. Er bleibt ein normaler Transporter, der sich leicht manövrieren lässt und sogar problemlos in den meisten Parkhäusern abgestellt werden kann. Darüber hinaus verbraucht der Kastenwagen weniger Kraftstoff als andere Wohnmobiltypen. Wenn du so viel Freude am Wohnmobilurlaub gefunden hast, dass du dir ein eigenes Fahrzeug anschaffen möchtest, ist der Kastenwagen ebenfalls dein Freund: Denn mit Einstiegspreisen ab 40.000 Euro für einen Neuwagen ist er das günstigste Wohnmobil.

    Dem stehen allerdings ein paar Nachteile gegenüber. Ein kleineres Fahrzeug bietet natürlich auch im Innenraum weniger Platz. Hochgewachsene Personen können da schon einmal Probleme bekommen, aufrecht im Fahrzeuginnenraum zu stehen. Hier kann ein zusätzlich eingebautes Aufstelldach jedoch Abhilfe schaffen. Doch auch in die breite ist der Platz im Kastenwagen enger. Hier muss die Bewegungsfreiheit einer minimalistischeren Raumausstattung weichen.
    Auch die Isolierung des Fahrzeuges steht hinter derjenigen eines teilintegrierten Wohnmobils zurück. Für Sommercamper kein Problem, beim Skiurlaub mit dem Wohnmobil allerdings deutlich unangenehmer. Daher raten wir dir zu folgender Faustformel: Möchtest du im Winter mit dem Wohnmobil losziehen, dann wähle ein teilintegriertes Modell.

    Vor- und Nachteile des teilintegrierten Wohnmobils

    Das teilintegrierte Wohnmobil punktet vor allem durch seinen Raumkomfort und seine verbesserten Isolationseigenschaften. Der Aufbau ist oft breiter und höher, außerdem befindet sich häufig ein Alkoven über der Fahrerkabine, in der eine oder zwei Schlafmöglichkeiten untergebracht sind.
    Doch mit dem erweiterten Raum kommen auch einige Nachteile. So ist das großzügigere Modell auch im Spritverbrauch etwas anspruchsvoller. Außerdem erschweren seine Dimensionen die Suche nach einem Parkplatz und das Manövrieren des Fahrzeuges in entsprechende Lücken.

     

    Wo wollt ihr stehen? Hier werden Grenzen gezogen

    Unbegrenzt Urlaub machen – so ganz uneingeschränkt gilt das auch mit dem Wohnmobil in Deutschland nicht. Denn die alte Verkehrsrichtlinie „Parken darf man überall, wo es nicht verboten ist“ ist mit etwas mehr Vorsicht zu genießen, wenn du mit dem Wohnmobil unterwegs bist und übernachten willst.
    Zum einen solltest du daher auf Zusatzbeschilderungen auf Parkplätzen achten, die Wohnmobile explizit verbieten. Auch das Zusatzschild „nur für PKW“ bedeutet, dass ein Wohnmobil nicht erlaubt ist. Ebenfalls Vorsicht geboten ist in manchen Kommunen, die das Parken außerhalb von Straßen und Wegen verbieten. Dies ist beispielsweise häufig in Gebieten rund um Seen, Dünen oder am Meeresstrand der Fall.
    Außerdem ist die Unterscheidung zwischen Parken und Campieren wichtig: Denn wenn du zwar rechtmäßig auf einem Parkplatz, auf dem Wohnmobile zugelassen sind, oder am Straßenrand parkst, dann ist es dir dennoch nicht erlaubt, dort Tische oder Stühle herauszustellen. Dies wird als Campieren bezeichnet und ist lediglich auf Campingplätzen (oder auf Privatgelände sofern die Besitzer es zulassen) gestattet. Die Inneneinrichtung deines Wohnmobils darfst du selbstverständlich aber benutzen, sobald dieses sicher abgestellt ist.

     

     

    Übernachten auf nicht ausgewiesenen Plätzen

    Übernachten darfst du in Deutschland auf nicht speziell ausgeschriebenen Stell- oder Campingplätzen übrigens nur für eine Nacht zur Erholung.
    Diese Regelungen variieren allerdings von Land zu Land. So darfst du dein Fahrzeug beispielsweise in Bulgarien, Griechenland, Kroatien und Portugal nicht auf öffentlichen Straßen oder privaten Parkplätzen, sondern nur auf ausgewiesenen Stellflächen abstellen. Am besten, du informierst dich also vor Reiseantritt genau, wie es sich in deinem Transit- und Zielland verhält.

    Stellplätze für dein Wohnmobil: Eingeschränkt praktisch

    Auf der sicheren Seite seid ihr in Deutschland auf speziellen Stellplätzen für Wohnmobile und auf Campingplätzen. Stellplätze sind in der Regel für Wohnmobilisten auf der Durchreise gedacht. Zumeist befinden sie sich in attraktiver Lage wie beispielsweise in Innenstadtnähe. Dafür verfügen sie über weniger Platz und meist über keine eigenen sanitären Anlagen.
    Auch hier darfst du weder ein Vorzelt aufspannen, noch Stühle oder Tische vor dein Fahrzeug stellen. Anschlüsse für Strom sowie die Möglichkeit, Frischwasser zu tanken und Grauwasser (das Abwasser vom Abspülen und Duschen) sowie Schwarzwasser (das Abwasser aus der Toilette) loszuwerden, sind jedoch auf den allermeisten Stellplätzen gegeben.

    Es gibt verschiedene Stellplatzführer, die dir kostenlose Plätze in ganz Deutschland und auch im Kreis Düren aufzeigen. Zum Beispiel den Stellplatzführer „Landvergnügen“,  der über 1.100 idyllische Reiseziele für Wohnmobil, Wohnwagen oder Campingbus im Repertoire hat. Das Besondere hierbei ist, dass ländliche Gastgeber aus ganz Deutschland ihren Besuchern anbieten, 24 Stunden kostenlos in ruhiger und naturnaher Atmosphäre zu stehen.

    Stellplätze punkten auch durch ihre Flexibilität: Die Stellgebühr zwischen zumeist null und 20 Euro pro Nacht kann häufig elektronisch entrichtet werden, Zufahrtschranken gibt es im Regelfall nicht. Dadurch können die meisten Stellplätze rund um die Uhr angefahren werden – maximale Flexibilität also. Für mehr finanzielle Flexibilität klickt einfach hier Sparkassen-Privatkredit.

    All Inclusive: Campen auf dem Campingplatz

    Das volle Programm gibt es auf dem Campingplatz. Hier kannst du mit deinen eigenen Möbeln Campieren und auf das volle Programm an sanitären Anlagen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten zugreifen. Einige Fünf-Sterne-Plätze bieten sogar eine Kinderbetreuung und ein Wellnessprogramm.

     

     

     

     

     

    Nützliche Tipps und Tricks

    Bevor du voller Vorfreude mit einem Mietfahrzeug vom Hof rollst, solltest du es genau inspizieren und gemeinsam mit dem Vermieter etwaige Mängel dokumentieren. Das verhindert etwaige Querelen bei der Rückgabe. Und zuhause angekommen, wenn es an die eigentliche Reisevorbereitung geht, ist schon wieder Vorsicht angesagt: Denn der schier unerschöpfliche Platz im Wohnmobil verleitet dazu, großzügig zu packen. Das Problem: Das zulässige Höchstgewicht von 3,5 Tonnen (bei Führerscheinklasse B) ist schnell erreicht. In einigen Urlaubsländern, darunter Österreich und Italien, ist es sogar üblich, dass Wohnmobile bei Verkehrskontrollen gewogen werden. Wird das zulässige Höchstgewicht überschritten, drohen empfindliche Bußgelder.

    Verpflegung für Unterwegs: Lieber vor Ort

    Deswegen solltest du auch den Frischwassertank nicht gleich zur Gänze füllen. Zur Hälfte oder zu einem Drittel sollte es zu Beginn der Reise ausreichen. Auffüllmöglichkeiten gibt es nahezu an jeder Tankstelle und an jedem Stellplatz.
    Auch bei deiner Verpflegung solltest du sparsam sein. Ein Grundstock an Lebensmitteln ist auch hier meistens völlig ausreichend. Alles weitere kannst du dann am Urlaubsziel oder nach Bedarf besorgen.

    Gut informiert in den Urlaub

    Apropos Urlaubsziel: Gerade wenn du Deutschland verlässt, solltest du dich vor der Abfahrt genau über länderspezifische Gepflogenheiten deines Gastlandes informieren. Nicht nur über die Regeln zum Abstellen deines Fahrzeuges, sondern auch zu allgemeinen Verhaltensregeln oder zu den Maßnahmen zum Infektionsschutz. Eventuell ist aktuell bei Einreise die Vorlage eines negativen Coronatests oder des Impfpasses vonnöten, gegebenenfalls sogar eine Quarantäne.
    Wenn du erst einmal informiert bist, gepackt hast und die Vorfreude im Zenit steht, dann bleibt uns nur noch dir eine sichere, angenehme und unvergessliche Reise zu wünschen.

     

    So machst du deinen Traum vom Wohnmobil wahr

    Egal ob Wohnmobil-Rookie oder erfahrener Camper, wer auf den Geschmack gekommen ist, stellt sich irgendwann die Frage: Wie finanziere ich meinen Traum vom Wohmobil? Der S-Autokredit bietet dir niedrige Raten durch lange Laufzeiten, einen festen, günstigen Zinssatz sowie eine sofortige Kreditentscheidung. Berechne jetzt einfach online deinen Kredit.

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