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Dienstag, 19. Oktober 2021
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    Der Geschmack des Sommers: Diese Vorräte solltest du jetzt anlegen

    Knackige Gurken, grüne Bohnen, süße Erdbeeren und frische Kräuter – ja, der Sommer lässt kulinarisch wahrlich keine Wünsche offen. Und den Geschmack des Sommers kannst du auch ganz einfach in die kältere Jahreszeit überführen, indem du dir Vorräte anlegst. Damit sparst du nicht nur Geld, sondern lebst besonders nachhaltig, da du dadurch keine Lebensmittel brauchst, die um die halbe Welt reisen mussten.  10 Life Hacks für die Umwelt – Mach mit!

    Außerdem wird weniger Verpackung verschwendet. Deshalb zeigen wir dir, was du wie einwecken, einfrieren oder trocknen kannst. Und wir zeigen dir, wie du dir die besten eingelegten Gurken überhaupt machst.

    Einwecken von Obst und Gemüse

    Beim Einwecken beziehungsweise Einkochen werden bestimmte Lebensmittel durch Hitze und das anschießende luftdichte Verschließen haltbar gemacht. Dafür reichen in der Regel ein (großer) Kochtopf sowie Einweckgläser. Es gibt zwar spezielle Einkochautomaten, die die Temperatur alleine regeln und kontrollieren, allerdings ist ein solcher Automat nicht wirklich günstig in der Anschaffung und für die gelegentliche Einweck-Session nicht zwingend erforderlich.
    Du kannst fast alles Einkochen. Allerdings nicht dafür geeignet ist püriertes Gemüse, wie Kartoffelpüree oder Gerichte, in die du Milch oder Sahne gegeben hast. Denn beides kann im Glas verderben.

     

     

    Gurken einkochen: Einfach, nachhaltig, schmackhaft

    Vorweg: Gurken einzumachen ist zwar einfach, allerdings zeitintensiv. Aber wie heißt es so schön: Gute Dinge kommen zu jenen, die warten können.

    Zutaten:
    – 2,5 kg Gurken
    – 1,25 Liter schmackhaften Essig
    – 1 Liter Wasser
    – 6-7 Esslöffel Honig
    – 25 g Salz
    – Lorbeerblätter
    – Pfefferkörner
    – Wacholderbeeren
    – Senfkörner
    – Frischer Dill

    Das Ganze entspricht später etwa 5 Kilogramm eingelegter Gurken.

     

    Bei den Gewürzen kannst du dich natürlich frei entfalten und all das reintun, was dir schmeckt. Außerdem kannst du Knoblauch, Zwiebel oder Chili dazugeben.
    Zunächst musst du die gewaschenen Gurken über Nacht in Salzwasser ziehen lassen. Am nächsten Tag bereitest du den Fond, bestehend aus dem Wasser, Essig, Honig sowie Salz, Pfefferkörner und Wacholderbeeren zu und lässt alles aufkochen.
    Nun kannst du die Gurken entweder ganz in die ausgekochten Einweckgläsern geben oder du schneidest sie in die Größe, die dir genehm ist. Als nächstes gibst du in jedes Glas ein Lorbeerblatt sowie Dill hinzu. Wenn du auch noch Zwiebel oder ähnliches hinzugeben möchtest, ist jetzt der Zeitpunkt dafür gekommen. Danach übergießt du die Gurken gut mit dem Fond, füllst die Gläser aber nicht ganz auf, da beim Einkochen der Gläser sich alles nochmal ausbreitet und die Gläser somit übergehen würden.
    Am Ende musst du die Gläser fest verschließen und in einen im Wasser gefüllten Kochtopf stellen. Das Wasser darf die Gläser nicht bedecken und muss zwischen 80 und 90 Grad heiß sein. Nach 30 Minuten kannst du die Gläser rausnehmen und sie langsam abkühlen lassen. Dies gelingt am besten, wenn du sie mit ein bis zwei Geschirrtüchern bedeckst. So halten die eingemachten Gurken auch gut und gerne ein ganzes Jahr – wenn du sie vorher nicht schon alle verschlingst.

     

    So frierst du richtig Lebensmittel ein

    Beim Einfrieren ist es wichtig, dass die Lebensmittel schnell eingefroren werden. Hilfreich hierfür ist, wenn das Gefriergut luftdicht verpackt und dicht ist. Wenn du Gemüse einfrierst solltest du dieses vorher blanchieren, also kurz im kochenden Wasser aufkochen, dann mit kaltem Wasser abschrecken und abdampfen lassen. Erst dann verpackst du es so luftdicht wie möglich und frierst es ein. Das Blanchieren hat den Vorteil, dass dadurch Keime abgetötet werden, womit die Haltbarkeit verlängert wird.
    Es lassen sich aber nicht alle Obst- und Gemüsesorten frosten. Blattsalate, Gurken, Tomaten, Trauben oder Melone sollten nicht den Weg in die Tiefkühltruhe finden. Denn diese enthalten viel Wasser und werden nach dem Auftauen matschig.


    Gefrier-Tipp: Wenn du vermeiden möchtest, dass die einzelnen Gemüse- oder Obststücke aneinander kleben bleiben, friere z. B. Bohnen auf einem mit Papier belegten Blech einzeln für zwei bis drei Stunden vor. Erst danach gibst du sie zusammen in eine Verpackung. So lassen sich die Lebensmittel auch gut portionieren ohne zu verklumpen.

     

     

    Trocknen von Lebensmitteln leicht gemacht

    Bei der Trocknung von Lebensmitteln wird diesen Wasser entzogen. Damit ist auch schon die Frage beantwortet, was du trocknen kannst: alles, was Wasser hat. Aber wie so oft bestätigen Ausnahmen die Regel. Denn Blattsalate oder Gurken lassen sich nicht trocknen. Bei der Trocknung wird durch Hitzeeinwirkung dem Lebensmittel so viel Wasser entzogen, dass der Wassergehalt bei maximal 25 Prozent liegt. Dadurch wird der Verfallprozess verzögert.
    Damit du bei dir zu Hause beispielsweise Äpfel trocknen kannst, hast du drei Möglichkeiten: das Trocknen an der Sonne, die Nutzung deines Backofens oder du schaffst dir einen Dörrautomaten an.


    Das Sonnentrocken ist prinzipiell eine gute Möglichkeit, allerdings reichen bei uns in Düren die Sonnenstunden häufig nicht dafür aus. Wenn du es trotzdem probieren möchtest brauchst du viel Zeit, Geduld und ein engmaschiges Netz, um das Dörrgut vor Schädlingen zu schützen. Oder einen heißen Dachboden. Denn dann kannst du deine Äpfel in Ringe schneiden, entkernen und an einer Schnur aufgehängt dort lufttrocknen lassen. Nach etwa einer Woche solltest du sie dann auch schon genießen können.
    Die Backofenvariante funktioniert zwar gut, allerdings ist der Energieverbrauch dadurch sehr hoch. Am besten funktioniert ein Dörrautomat, allerdings verbrauchst du auch hier Strom und du musst dir eigens ein Gerät anschaffen. Dies zahlt sich meistens nur dann aus, wenn du auch wirklich viel trocknen möchtest.

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