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Sonntag, 19. September 2021
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    Eigener Pool und spritzige Alternativen für perfekten Wasserspaß im Sommer

    Dein eigener Pool – Sommer, Sonne, Badespaß

    Für die meisten von uns ein unschlagbares Trio. Wer keinen Badesee und kein Freibad in der Nähe hat oder sich das Badevergnügen einfach exklusiver wünscht, kann sich einen Pool im eigenen Garten bauen. Zugegeben, sicherlich ein eher anspruchsvolleres DIY-Projekt. Was du dabei beachten musst, was das Ganze kostet und welche Alternativen dir sonst noch das beliebte Planschvergnügen in den Garten holen, erfährst du bei uns.

    So planst du deinen eigenen Pool

    Bevor deine Reise zum eigenen, im Boden eingelassenen Pool losgehen kann, musst du dir über drei Punkte klarwerden: Die Größe deines Pools, dessen Standort und darüber, ob du eine Baugenehmigung benötigst.

    Die Größe deines Pools

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    Die Größe deines Pools hängt davon ab, wie und mit wie vielen Personen du ihn nutzen möchtest, wie teuer das Projekt werden darf und wie viel Platz du zur Verfügung hast. Bei öffentlichen Bädern werden 2,5 Quadratmeter pro Badegast eingeplant. Eine weitere Faustregel besagt, dass zwei Schwimmer mindestens vier Meter Breite benötigen um den Pool gemeinsam nutzen zu können.

    Wenn du den Pool auch tatsächlich nutzen möchtest, um kraftvoll deine Bahnen zu ziehen, lohnt sich die Installation einer Gegenstromanlage. Diese erzeugt eine Strömung, gegen die du anschwimmst. Dabei bleibst du konstant an einer Stelle. Für Personen mit einer normalen Körpergröße, sollte ein Pool mit Gegenstromanlage mindestens vier Meter lang sein.

    Du möchtest den Pool vornehmlich zum Plantschen nutzen? Dann brauchst du eine Mindesttiefe von 80 Zentimetern. Wenn du allerdings wirklich Schwimmen, oder gar Unterwassergymnastik ausüben möchtest, dann plane lieber eine Wassertiefe von 1,35 m bis 1,5 Meter ein.

    So findest du den richtigen Standort

    Wenn in deinem Garten mehrere Orte für einen Pool in deiner Wunschgröße in Frage kommen, dann lass diese Faktoren in deine Entscheidung für das perfekte Plätzchen einfließen: Wähle eine möglichst sonnenbeschienene Fläche. Denn dann heizt die Natur deinen Pool kostenlos auf!

    Sparkasse Dueren unser Lieblingsort Service swimmingpoolMeiden solltest du hingegen eine Stelle mit nahen Bäumen oder Sträuchern: Das herabfallende Laub verschmutzt schnell den Filter und Skimmer deines Schwimmbeckens. Positioniere deinen Pool außerdem möglichst in der Nähe vorhandener Wasser- und Stromleitungen. Das reduziert die späteren Anschlusskosten.

    Rechtlich abgesichert: Die Baugenehmigung

    In Nordrhein-Westfalen haben zukünftige Poolbesitzer Glück: Denn eine Genehmigung zum Bau deines Schwimmbeckens musst du erst ab einem Gesamtvolumen von 100 Kubikmetern einholen. Bei einem Pool in Standardgröße von acht Metern Länge, vier Metern Breite und 1,5 Metern Tiefe, beträgt das Gesamtvolumen deines Beckens gerade mal 48 Kubikmeter und du kannst unbeschwert mit dem Bau beginnen.

    Unser Versicherungsexperte Edgar Krahe empfielt:“Gartenpool immer der Versicherung melden. Egal für welche Gartenpool-Variante Sie sich entscheiden – informieren Sie Ihren Versicherer über die Anschaffung bzw. die Veränderung an Ihrem Grundstück. Legen Sie der Nachricht Fotos und eventuell auch eine Skizze von Pool und Garten bei. So kann er abschätzen, ob und wie Ihr Schwimmbecken durch den bestehenden Versicherungsvertrag (über die Gebäudeversicherung) geschützt ist. Es ist ratsam den Versicherungsvertrag dann durch einen Zusatz entsprechend zu erweitern“

    Haftpflichtversicherung für Poolbesitzer wichtig

    Edgar Krahe, Versicherungsspezialist Sparkasse Düren: „Eine private Haftpflichtversicherung sollte jeder haben. Schnell können hohe Kosten entstehen, wenn Sie jemandem einen Schaden zugefügt haben. Als Gartenpoolbesitzer nehmen Sie zusätzliche Risiken auf sich, denn ein Schwimmbecken im Garten stellt eine Gefahrenquelle für Mensch und Tier, aber auch für Sachen dar. Traurig aber wahr: trotz aller Sicherungsmaßnahmen ertrinken immer wieder Kinder und auch Haustiere in privaten Schwimmbecken.

    Ansprüche des Geschädigten wie Schadensersatz, Schmerzensgeld oder sogar lebenslange Rentenzahlungen können durch eine private Haftpflichtversicherung übernommen werden. Allerdings nur, wenn Sie Mieter sind, oder als Hauseigentümer Ihre Immobilie selbst bewohnen. Besitzen Sie eine vermietete Immobilie, greift für Sie die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung. In beiden Fällen gilt aber: Haben Sie einen Schaden durch grob fahrlässiges Handeln verursacht, kommt die Haftpflichtversicherung unter Umständen nicht für den Schaden auf.“

    Zahlen bitte! Soviel kostet ein im Boden eingelassener Pool

    Luxus für zuhause: ein eingelassener PoolDie Frage „was kostet ein Pool?“ müssen wir wie so oft mit „es kommt darauf an“ beantworten. Denn je nach verbautem System, Eigenanteil und Größe deines Pools können dessen Kosten stark schwanken.

    Einen kleinen Pool ohne Zusätze, den du komplett selbst baust, kannst du schon für 1.000 Euro bekommen. Realistischer ist es, mit Kosten im Bereich zwischen 5.000 und 15.000 Euro für einen Pool in Standardgröße zu rechnen, der zudem über einige Extras, wie einen rutschfesten Bodenbelag, Beleuchtung oder einen komfortablen Einstieg, verfügt.

    Den Kosten für den Einbau steht allerdings die Ersparnis von Eintrittsgeldern oder Ausflügen gegenüber. Außerdem gilt ein Pool als Luxus und steigert dadurch den Wiederverkaufswert deines Hauses erheblich. Daher lohnt sich ein Pool auch als Investment, das du durch eine passende Finanzierung der Sparkasse Düren realisieren kannst.

     

    Drei tolle Alternativen zum Pool

    Sollte dir das doch eine Nummer zu groß sein, brauchst du trotzdem nicht auf den Wasserspaß im eigenen Garten zu verzichten. Hier stellen wir dir drei tolle Alternativen vor:

    Im Nu fertig: Der Aufstellpool

    Es muss nicht immer ein eingelassener Pool sein. Auch in einem Aufstellpool lassen sich herrliche Stunden verbringen. Die einzige kleine Hürde: Der Rand muss über eine Leiter überwunden werden, um in das Becken zu gelangen. Glücklicherweise sind passende Systeme gleich im Lieferumfang der meisten Anbieter von Aufstellpools enthalten. Ansonsten gilt: Grasnarbe abheben, den freien Boden mit Sand auffüllen, begradigen und wässern, Pool aufstellen, mit Wasser auffüllen und fertig. Das Vorbereiten des Bodens gilt übrigens nicht nur dem Herstellen einer geraden Aufstellfläche, sondern auch dem Schutz des Bodens deines Schwimmbeckens vor spitzen Ästen, Wurzeln oder Steinen.

    Mittlerweile werden verschiedene Arten von Aufstellpools angeboten, darunter Holzpools oder Stahlwandpools, die feste Seitenwände haben. Es gibt auch sogenannte Quick-Up Pools, die aus einer strapazierfähigen Poolfolie mit aufblasbarem Rand hergestellt sind und die sich, dank des Innendrucks durch das eingefüllte Wasser, von selbst aufrichten.
    Die Kosten für einen Aufstellpool variieren je nach Material und Größe stark: Während es einen runden Quick-Up-Pool mit 2,4 Metern Durchmesser schon für 30 Euro gibt, kann ein sechs Meter langer, fünf Meter breiter Holzpool mit Zubehör wie Skimmer und Filter über 6.000 Euro kosten.

    Anlauf und los geht’s! Die Wasserrutsche

    Die meisten Familien mit Kindern gehen nicht nur zum Schwimmen ins Schwimmbad. Ausgelassenes Plantschen und tolle Wasserrutschen sind besonders für die Kleinen mindestens genauso wichtig. Letztere gibt es sogar für den heimischen Garten.
    Für diejenigen, die einen Garten in Hanglage haben, gibt es beispielsweise einfache Rutschmatten, die an den Gartenschlauch angeschlossen werden können. Durch die Verteilung eines feinen Wasserfilms auf der Oberfläche flitzt es sich darauf herrlich den Abhang hinunter. Eine Wasserpistole mit Seifenlauge erhöht den Rutschfaktor zusätzlich. Mit genug Anlauf funktioniert das Rutschen übrigens auch schon bei sehr geringen Steigungen oder in der Ebene auf dem Bauch.

    Etwas aufwändiger sind aufblasbare Hüpfburgen mit einem im Zielbereich angeschossenen Plantschbecken. Diese sind nicht auf einen Abhang angewiesen, benötigen aber eine Aufstellfläche von ungefähr vier Metern Länge und zwei Metern Breite. Insgesamt musst du für eine Wasserrutsche zwischen 40 und 400 Euro einplanen.

    Tropischer Regenfall: Die Gartendusche – ob klassisch oder als lustige Wasserpalme

    Vor allem die Eltern werden sich über eine Gartendusche freuen. Hier kommt die Erfrischung im Sommer von oben und kann so manches Sonnenbad durch zwischenzeitliche Abkühlung verlängern. Neben einfachen Modellen, die sich einfach in die Erde stecken und an den Gartenschlauch anschließen lassen, gibt es auch dekorative Ausführungen in Holzoptik, als aufblasbare Wasserpalme oder Solarduschen, mit denen sich sogar Warmduscher nach draußen trauen können. Zwischen zehn Euro in der einfachsten Ausführung und 5.000 Euro mit integrierter Kabine, sind auch bei den Gartenduschen wieder alle Preisklassen vertreten.

    Welche Erfrischung ist die richtige für dich?

    Was all unsere Vorschläge eint: Sie machen Lust auf den Sommer, auf sonnige Tage und kühle Erfrischung. Und wer seinen Urlaub zuhause verbringt, der kann ihn auch für ein tolles DIY-Projekt mit bleibendem Ergebnis, dem eigenen Pool, nutzen.

    Gerade ein eingelassener Pool spendet nicht nur Abkühlung im Hier und Jetzt, sondern wertet auch deine Immobilie auf. Eine Nummer kleiner geht sommerlicher Wasserspaß aber auch mit einem Aufstellpool, einer Wasserrutsche oder einer Gartendusche. Und insgesamt ist doch alles, was dich und deine Familie dazu animiert, noch mehr gemeinsame Zeit an der frischen Luft zu verbringen, gleichsam wunderbar, oder?

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