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Mittwoch, 3. Juni 2020

Farben und Spachteln zum Simulieren von Beton

Sichtbeton ist auf dem Boden längst salonfähig geworden, nun gibt es auch Beschichtungsmittel, mit denen man auf Putz oder Tapete das betontypische, changierende Graubild...
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    Smart aufrüsten

    Unsere schöne, neue, smarte Welt! Arbeitserleichterung und Zeitersparnis sind das Ziel. Und ein bisschen Spielerei darf ruhig auch dabei sein. Es macht klick, und schon gehen die Dinge ihren gewünschten Gang! Hier zwei Beispiele aus Haus und Garten.

    Erstens Putzplan-Apps. Das sind sind praktische Helfer fürs Handy, die dabei helfen, Haus oder Wohnung gründlich und schnell zu reinigen. Ob Staubsaugen, Staub wischen oder Wäsche waschen: Aufgaben im Haushalt nehmen viel Zeit in Anspruch. Mithilfe einer Putzplan-App fürs Smartphone geht Ihnen die Hausarbeit aber deutlich leichter von der Hand.

    Wer nicht alleine, sondern mit Mitbewohnern, Partner oder der Familie zusammenlebt, der muss den Haushalt nicht alleine stemmen, sondern kann die Aufgaben fair unter allen Bewohnern verteilen. Damit alle immer wissen, was zu tun ist, gibt es die App „Our Home“ für Android– und iOS-Nutzer. Auf diesen digitalen Helfer haben alle Bewohner gleichzeitig Zugriff und wissen sofort und egal, wo sie sind, was gerade ansteht.

    Gut zu wissen: In dieser Putzplan-App sieht man genau, wenn Aufgaben nicht erledigt wurden und jemand nicht mitgeholfen hat – das gibt Minuspunkte.

    Eine alternative Putzplan-App ist „Flatastic“ für Amndroid und iOS. Mit der App erstellen Sie einen Putzplan für mehrere Bewohner. Nützliche Zusatzfunktion: Mit „Flatastic“ können Sie einen digitalen Einkaufszettel, inklusive Übersicht über die Ausgaben, erstellen. Die App benachrichtigt die Nutzer sogar, falls ein Mitbewohner einen Einkauf getätigt oder ein neues Produkt zur Einkaufsliste hinzugefügt hat.

    Auch praktisch: An der Pinnwand können Sie Ihrer Familie oder WG kleine Erinnerungen oder Nachrichten hinterlassen.

    Mit der App „Putzalarm“ für iOS werden Ihre vier Wände ruck, zuck zur Vorzeige-Wohnung: Staubwedel in die eine, Lappen in die andere Hand und losgeputzt! Jeden Tag hält die App eine andere Aufgabe für Sie parat, die in einer bestimmten Zeit erledigt werden muss. Um den Toaster von Krümel zu befreien, hat man beispielsweise eine Minute Zeit und der Timer läuft gnadenlos ab.

    Wer allerdings sein Haus solcherart smart aufrüsten will, muss Irritationen beim Funksystem in Kauf nehmen, denn dort herrschen unterschiedliche Standards. Die einen Bürger unserer Region benutzen WLAN, andere wiederum Frequenzbereiche wie 433 oder 866 MHz. Letztere erhöhen die Funkreichweite und sorgen für einen niedrigen Energieverbrauch. Zudem ist die Reichweite der Funksignale begrenzt. Wer durch Wände und Decken senden will, kann Probleme bekommen.

    Ein zweites Beispiel für smarte App-Nutzung: die App Eve Aqua kommt im Garten zum Einsatz. Sie steuert die Wasserversorgung für einzelne Wochentage und schätzt den Verbrauch ein. Das Ein- und Ausschalten funktioniert per Zeitplan, Fingertipp in die App oder auf Zuruf via Smartphone: „Hey Siri, schalte den Rasensprenger ein!“

    Scheint während des Urlaubs dann die Sonne Zuhause heißer als der Wetterbericht vorausgesagt hat, dirigiert man das Gießen per Eve App aus der Ferne. Hier kann man programmierte Zeitpläne ändern oder pausieren und auch eine Zeit vorgeben, nach der der digitale Gärtner automatisch stoppt, um Überschwemmungen zu vermeiden. Dafür braucht es zusätzlich eine ständig betriebsbereite zentrale Steuerung wie ein Apple TV oder HomePod-Lautsprecher. Die App informiert auch über den Wasserverbrauch, abhängig von der Durchflussrate des Wasserhahns (zum Beispiel auf 3/4-Zoll-Anschluss standardisierte Bewässerungssysteme). Die Bluetooth-Steuerung ist bei diesem System besonders stromsparend ausgelegt. Ist der Automat einmal programmiert, arbeitet er sein Zeitprogramm autark ab – auch im Schrebergarten abseits von Smart Home-Zentrale oder Handy.

    Besonders unterwegs und im Urlaub möchte man gerne wissen, welches Wetter daheim gerade ist. Und ob ein heißer Sommertag zusätzliche Bewässerung erfordert. Eine smarte Wetterstation, an der Gartenlaube befestigt, misst neben der aktuellen Temperatur auch Luftfeuchtigkeit und Luftdruck und speichert diese Daten für eine zeitliche Rückverfolgung und grafische Darstellung. Insbesondere Luftdruckveränderungen lassen auf das künftige Wetter schließen. Per Sprachsteuerung kann eine intelligente Wetterstation mit einem aktuellen Zustandsbericht dienen, etwa wie warm es gerade im Garten ist. Wer stolzer Besitzer eines Gewächshauses ist, kann mit der Wetterstation die aktuelle Luftfeuchtigkeit sogar verändern: Bei Unterschreiten eines bestimmbaren Wertes schaltet sich automatisch der Luftbefeuchter ein.

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