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Sonntag, 4. Dezember 2022
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    Sanieren: Optimismus der Tat

    Anneliese S. hat in der Eifel ein uraltes Fachwerkhaus in ein Niedrigenergiehaus umgewandelt. Nicht sie allein, sondern mithilfe von Familie und Freunden. Thiemo H. ist mit seiner Familie am Niederrhein gerade in ein Super-Energiesparhaus eingezogen. Vielleicht werden sie beide, Anneliese S. und Thiemo H., nicht das Weltklima retten. Aber sie leisten einen Beitrag – ihren Beitrag –, das Klima zu schonen. Ausschließlich idealistisch sind ihre Leistungen übrigens nicht: Die Stromrechnungen fallen in beiden Fällen zum Niederknien günstig aus.

    Das Fachwerkhaus von Anneliese S. stammt aus dem 17. Jahrhundert. Sie und ihre Mitstreiter verwendeten Zellulosefasern, um die Gemäuer von innen zu dämmen. So blieb die schöne Fachwerkfassade (fast) unangetastet.

    Die Fassade erfreut sich immerhin neuer Fenster. Es handelt sich um doppelverglaste Holzkastenfenster. Da kann es stürmen und schneien, was in der Eifel mitunter heftig ausfällt, drinnen bleibt es mollig warm. Dazu trägt auch eine neue Pellet-Heizung bei. 

    So blieb die Schönheit des Fachwerks erhalten und hat sich mit energiesparender Effizienz verbunden. 

    Thiemo H. machte nicht die Vergangenheit gegenwartstauglich, sondern baute sich seinen Traum von Zukunft. „Ich will meinem Sohn eine gute Welt hinterlassen“, sagt er. Dies umso mehr, als er sich wiederholt gefragt hat, ob die weltweite Erwärmung nicht auch mit ihm selbst – „meinem Lebensstil“ – zu tun habe. 

    Zwei Beispiele, zwei Einzelfälle. Was wäre, wenn viele Menschen diesen Beispielen folgten? In Sachen Klimawandel, schreibt der Philosoph Eduard Kaeser in der „Neuen Zürcher Zeitung“, müsse „dem Pessimismus des Verstandes der Optimismus der Tat“ entgegengesetzt werden. Also packen wir’s an! Deutschland hat sich verpflichtet, bis 2050 „Klimaneutralität“ zu erreichen. Ein Drittel des CO2-Ausstoßes stammt aus Gebäuden. Jährlich waren das zuletzt 199 Millionen Tonnen. Die Zielmarke für 2050 liegt bei maximal 30 Millionen Tonnen, am besten aber deutlich weniger. 

    Es gibt viel zu tun, liebe Haussanierer, mit Optimismus schaffen wir das! 

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